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Berchtesgaden - Königssee

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Deutschland

Länderinfo

Beschreibung

Nationalpark Berchtesgaden
Hand in Hand für Mensch und Tier


Schon bald wird Moritz wieder auf Wanderschaft gehen. Und dabei vielleicht sogar die Dachstein-Region verlassen, vorbei am Hochkogel, irgendwie unter der Tauernautobahn hindurch, über die Teufelshörner, am Steinernen Meer vorbei, am Königssee entlang. Und nach rund 40 Kilometern und einem österreichisch-deutschen Grenz-übergang trollt der 8-jährige Braunbär, der auf der Suche nach einem Weibchen ist, dann womöglich durch den Nationalpark Berchtesgaden.

Deutschlands einziger hochalpiner Nationalpark ist gerüstet für den Fall der Felle. „Ein Normalbär könnte bei uns durchaus seinen Platz finden und sich als Wildtier in der heimischen Fauna etablieren“, sagt Ulrich Brendel, der als Beauftragter für Große Beutegreifer in Bayern auf Wölfe, Luchse und eben Meister Petz spezialisiert ist. Von letzterem gibt es zur Zeit eher Trauriges zu berichten: „Die Braunbär-Population in Österreich ist in den vergangenen Jahren vermutlich wegen illegaler Abschüsse stark geschrumpft.“ Von den ursprünglich bis zu 35 dort lebenden Tieren sind laut World Wildlife Fund (WWF) nur noch zwei Männchen übrig geblieben. Einer davon ist Moritz.

Wenn Moritz den Weg in den Nationalpark findet, ist er in dem 210 Quadratkilometer großen Naturparadies in prominenter Gesellschaft: Zahlreiche seltene Tiere und Pflanzen genießen im Reich des majestätischen Watzmann-Massivs einen ganz besonderen Schutz. Wer sich hier auf das 230 Kilometer lange Wanderwegenetz begibt, sieht unterwegs Enziane und Edelweiß blühen, Gämsen an steilen Hängen grasen und Murmeltiere über die Almen flitzen. Hunderte der possierlichen Tiere tummeln sich mittlerweile im Nationalpark, in dem auch fünf Paare des imposanten Steinadlers eine Zuflucht gefunden haben. Mit den weiteren sechs Paaren, die im unmittelbar angrenzenden Gebiet leben, überwachen Brendel und sein Team ein Viertel des gesamten deutschen Bestandes.

Alpine Pearls
Sanfte Mobilität in Bad Reichenhall und Berchtesgaden


Bad Reichenhall und Berchtesgaden - Perlen der Alpen

Zukunftsfähige Konzepte für den Fremdenverkehr, Förderung eines nachhaltigen Tourismus, sanfte Mobilität im Alpenraum – all diese Philosophien werden in Bad Reichenhall und Berchtesgaden vor dem Hintergrund von „Urlaubsgenuss mit Mobilitätsgarantie“ groß geschrieben. Die beiden Aushängeschilder einer der beliebtesten Urlaubsregionen Deutschlands - des Berchtesgadener Landes - zählen zu den ALPINE PEARLS. Damit sind beide Orte Teil eines Netzwerkes sanft-mobiler „Perlen“ im gesamten Alpenraum und bilden zusammen mit 15 weiteren Destinationen eine starke touristische Marke für umweltfreundliche Mobilität.

Als neues, innovatives Tourismuskonzept zielt „movelo“ speziell auf die Bedürfnisse von Radfahrern ab. An mehreren Verleihstationen im Berchtesgadener Land - unter anderem bei der Watzmann Therme in Berchtesgaden sowie bei der Rupertus Therme in Bad Reichenhall - stehen Gästen und Einheimischen die neuartigen Elektroräder zur Verfügung. Ein nahezu geräuschloser Elektromotor unterstützt auf Knopfdruck die natürliche Tretbewegung: So können auch steile Anstiege und Bergtouren mühelos bewältigt werden. Auf hervorragend ausgebauten Radwegen abseits der Hauptstraßen steht Radfahrern eine Vielzahl an gut beschilderten Routen zur Auswahl, die man natürlich auch auf konventionellen Rädern erkunden kann. Insgesamt 500 Radkilometer und 14 regionale Radwege bieten im Berchtesgadener Land immer wieder neue Eindrücke und Ziele, die Rundkurse können vielseitig miteinander kombiniert werden.

Von der ältesten Kunsteisbahn der Welt bis zum ersten Skitourenpark Europas
Auf den Spuren großer Wintersport-Stars durchs Berchtesgadener Land

Sie liegt abgeschieden: In 1200 Meter Höhe oberhalb von Berchtesgaden schmiegt sich die Kaderschmiede des Wintersports an den Dürreckberg. Ins Zentrum rückt die die CJD Christophorus-Schule, wenn es Absolventen wieder ganz nach oben geschafft haben. Wie in der vergangenen Saison die Weltmeisterinnen Kathrin Hölzl und Maria Riesch (Riesenslalom und Slalom), der Rodelweltmeister Felix Loch oder die Snowboard-Weltcupsiegerin Amelie Kober. Doch als Urlauber bleibt man relati unbehelligt davon, dass im Berchtesgadener Land die Stars von morgen trainieren - und genießt neben der beschaulichen Atmosphäre die hervorragenden Möglichkeiten, die sich im südöstlichsten Zipfel Deutschlands nicht nur auf Pisten und Loipen bieten.

Wie wär’s zum Beispiel mal mit einem Rodelabenteuer auf den Spuren von Georg Hackl, dem weltweit erfolgreichsten Rennrodler, der aus der Christophorus-Schmiede stammt und heute Teil des Trainerteams der Deutschen Nationalmannschaft ist? Im Dezember können sich Gäste für sieben Euro mit bzw. neun Euro (ohne Gästekarte) Rennschlitten und Helm ausleihen - und dann mit bis zu 50 Stundenkilometern durch den Eiskanal am Königssee rauschen. Auch wenn man nicht von ganz oben startet, sondern dort, wo die jüngsten Nachwuchssportler in die Bahn steigen, bekommt man ein Gefühl für die Herausforderung, der sich die Profis in der ältesten Kunsteisbahn der Welt stellen. Immerhin gilt die Streck unter internationalen Spitzenfahrern noch heute als eine der technisch anspruchsvollsten

Während man beim Rodeln in der Rinne selbst die Ideallinie finden muss, lenkt im Rennbob-Taxi ein erfahrener Pilot. Die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 130 Kilometern pr Stunde. Dabei beginnt das Abenteuer, das nur für Wagemutige ohne Rückenprobleme zu empfehlen ist, eher gemächlich. Anders als im offiziellen Rennzirkus üblich wird auf den fliegenden Start verzichtet. Die Gäste können in Ruhe Platz nehmen. Der Viererbob wird angeschoben und nimmt langsam Fahrt auf. Doch schon Sekunden später passiert ma legendäre Kurven wie „Schlangengrube“, „Turbodrom“ und „Echowand“, die auc Spitzensportlern noch Respekt einflößen. Etwa eine Minute beziehungsweise 1240 Meter später ist das Ziel erreicht und man hat enorme Fliehkräfte überstanden, die mit bis zu sechs G beziehungsweise dem sechsfachen des eigenen Körpergewichts an Erdbeschleunigung wirken. Unten angekommen spürt man jeden Muskel und das Glücksgefühl, das die gewaltige Adrenalinausschüttung mit sich bringt. Der rasante Ritt kostet 85 Euro, Termine gibt’s ab 25. Oktober bis Mitte Januar.

Wer’s lieber urig und idyllisch mag, hat im Berchtesgadener Land die Auswahl zwischen zwölf Naturrodelbahnen. Die längste schlängelt sich von der Kührointalm über 6,3 Kilometer zu Tal. Im Angesicht des Watzmann wandert man zunächst gut anderthalb Stunden zum Startpunkt - für die Brotzeit heißen Tee und Schokolade einpacken, bevor die rasante Schlittenpartie beginnt. Nur für Geübte zu empfehlen ist das Rodelabenteuer am Hirscheck, denn die Strecke hat es wirklich in sich. Oben wartet die Berggaststätte Hirschkaser zum Aufwärmen. Wer möchte, spart sich den Aufstieg und nimmt die Sesselbahn. Entspanntes Rodeln auch mit kleinen Kindern ist unter anderem am Hintersee möglich. Oder wie wär’s zur Abwechslung mal mit einem Rodel-Wettbewerb? Der Gasthof Vorderbrand in Schönau am Königssee hat seine Hausstrecke mit Lichtschranke und exakter Zeitmessung ausgerüstet, traditionelle Hornschlitten können vor Ort ausgeliehen werden.

Wer dagegen die Einsamkeit der Bergwelt genießen möchte, kann auf Schneeschuhen durchs unberührte Gelände streifen. Oder gleich mit Tourenskiern aufbrechen und sich für die Mühen des Aufstiegs mit genialen Tiefschneeabfahrten belohnen. Und dabei vielleich Toni Palzer treffen, den Vize-Europameister im Skibergsteigen (Vertical Race). Weil das Berchtesgadener Land mit dem Nationalpark als absolutes Traumrevier für Tourengeher gil und dieser Sport in den vergangenen Jahren zunehmend populär geworden ist, wurde hier der erste Skitourenpark Europas eröffnet: Immer dienstags, freitags und samstags lehren geprüfte Ski- und Bergführer das Kleine 1 x 1 des Skibergsteigens. Der Kurs dauert vier Stunden, führt über einen Rundparcours und vermittelt in Theorie und Praxis die nötigen Grundkenntnisse für die Herausforderungen im Gelände.

Für jeden das Richtige haben auch die fünf Skigebiete des Berchtesgadener Landes zu bieten. Als Berg für Könner ist der Jenner am Königssee bekannt und bietet Schneesicherheit bis ins Tal, während etwa das Skigebiet Gutshof am Obersalzberg preiswerten Skispaß für Familien garantiert. Seit den Alpinen Skiweltmeisterschaften 2009 ist der Götschen ein Begriff: Denn in dem Bischofswiesener Skigebiet probte einst Riesenslalom-Weltmeisterin Kathrin Hölzl ihre ersten Schwünge. Schon im Alter von drei Jahren sauste sie mit ihrem Vater über die Pisten, später wechselte sie in die Christophorus-Schule, die Kaderschmiede am Berg.

In Europas erstem Skitourenpark lernen
Einsteiger das kleine 1 x 1 des Skibergsteigens


Die Routen im Nationalpark Berchtesgaden bieten Anfängern und Fortgeschrittenen Naturerlebnisse der Extraklasse

In Berchtesgaden können Einsteiger das kleine 1 x 1 des Skibergsteigens lernen. In vier Stunden vermitteln geprüfte Berg- und Skiführer den Gästen im neu eröffneten Skitourenpark die Grundlagen des Tourengehens. „Die Gefahren im Gelände sind nicht zu unterschätzen“, so Michael Grassl, der Vorsitzende des Verbands der deutschen Bergführer. Auf seine Initiative wurde der „1. Salewa Skitourenparks Berchtesgaden“ realisiert und im Dezember 2008 eröffnet. Weil sich Skibergsteigen vom Abenteuer für erfahrene Individualisten zunehmend zum Breitensport entwickelt, sei es enorm wichtig, entsprechende Schulungsangebote bereitzustellen, so der Experte.

Vor den Toren des Nationalparks Berchtesgaden, der zu den attraktivsten Skitourengebieten des Alpenraums gehört, werden Einsteiger fit gemacht für die Herausforderungen am Berg. An den acht Stationen des Rundparcours lernen sie, wie man die Felle richtig aufzieht, was beim Aufstieg und beim Richtungswechsel in steilem Gelände zu beachten ist und wie sie sicher wieder durch den Tiefschnee ins Tal abfahren. Breiten Raum in Theorie und Praxis nimmt auch das Thema Sicherheit ein: Die Interpretation des Lawinenlageberichts wird ebenso geübt wie der Umgang mit dem Lawinenpiepser und die Suche beziehungsweise Bergung von Verschütteten. In einem künstlichen Lawinenfeld müssen die Teilnehmer so etwa mit Piepsern ausgestattete Dummypuppen finden und aus dem Schnee befreien. Wichtiger Bestandteil des Kurses ist zudem das Kapitel „umweltfreundliches Skibergsteigen“. „Wenn man in die unberührte Natur vordringt, muss man sensibilisiert sein und automatisch einen Bogen um Junganpflanzungen und Wildeinstände machen“, betont Grassl.

Radvergnügen ohne Ende


Das Berchtesgadener Land liebt Mountainbiker, und Biker lieben das Berchtesgadener Land. Weil es hier jede Menge Wadlbeißer, Genießer-Trails, Flowerpower-Almrouten und ganz großes Kino gibt: König Watzmann und Gefolge grüßen aus der Höhe und in den Bergseen spiegelt sich die Sonne. Eine neue Broschüre stellt die 25 Toprouten der Region vor.

Gut vorbereitet auf Tour
Die Mountainbikebroschüre fürs Berchtesgadener Land soll dem Radler eine erste grobe Übersicht bieten. Weitere Informationen und alle Detailplanungen sind bequem über die Homepage www.berchtesgadener-land.com abrufbar. Hier steht auch eine interaktive Regionskarte zur Verfügung und alle Tourendaten können kostenlos auf GPS’s Geräte geladen werden. An den jeweiligen Ausgangspunkten der 25 Bikerouten werden außerdem Tafeln mit Streckenprofil und Streckenlänge, sowie Verhaltensregeln im Nationalpark und im Wald aufgestellt. „Langfristig planen wir einen umfangreichen und übergreifenden Bikeführer für das Berchtesgadener Land und den Chiemgau“, erklärt Tourismuschef Stefan Köhl, der weiß: Radfahren liegt im Trend, egal ob mit dem Mountainbike, dem Rennrad, dem Trekkingbike oder dem Elektrorad. Deshalb ist das Berchtesgadener Land auch Deutschlands erste Movelo-Region.

Einmal dabei sein: Der BGL-Radmarathon
Einer der ganz großen Höhepunkte im Sportkalender des Landkreises ist der BGL-Radmarathon, zu dem sich alljährlich an die 2.000 Biker vor der Alten Saline in Bad Reichenhall versammeln und der ganze Landkreis auf Radfahren programmiert ist. Zur Wahl stehen zwei verschiedene Distanzen: die lange Strecke führt über 201 Kilometer und 3.840 Höhenmeter, die „kurze“ über 107 Kilometer und 2.000 Höhenmeter. Es geht über Berg und Tal, über Pässe und Flachetappen - immer vor der herrlichen Kulisse der Alpen- und Voralpenlandschaft. Für alle, die sich ganz der Vorbereitung auf den 5. Berchtesgadener Land Radmarathon am Sonntag den 13. Juni 2010 widmen möchten, gibt es ein spezielles Pauschalangebot. Für den Preis ab 139 beinhaltet es zwei Übernachtungen mit Frühstück im Reichenhaller Hotel „Vier Jahreszeiten“, das Nenngeld für den Radmarathon und eine Brotzeit im Gasthof Bürgerbräu. Mehr zur Radmarathonpauschale unter „Angebote“ auf der www.berchtesgadener–land.com

Quelle: Berchtesgadener Land Tourismus GmbH

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Berchtesgadener Land

Radvergnügen ohne Ende
Neue Mountainbikebroschüre erscheint im Juni

Das Berchtesgadener Land liebt Mountainbiker, und Biker lieben das Berchtesgadener Land. Weil es hier jede Menge Wadlbeißer, Genießer-Trails, Flowerpower-Almrouten und ganz großes Kino gibt: König Watzmann und Gefolge grüßen aus der Höhe und in den Bergseen spiegelt sich die Sonne. Eine neue Broschüre stellt die 25 Toprouten der Region vor.

Nur noch ein letzter „Schnapper“, dann ist man oben. Treten, treten, treten. Noch fünf Meter. Noch vier. Drei, zwei, eins und: geschafft! Die Oberschenkel glühen, der Schweiß rinnt in Strömen - aber das Glücksgefühl ist grenzenlos. Im Berchtesgadener Land fühlen sich Mountainbiker wie im Himmel. Das mag daran liegen, dass der einzige deutsche Alpennationalpark die perfekte Kulisse bietet. Und weil die vielen Traumrouten so abwechslungsreich sind, dass garantiert jeder sein Highlight findet.

In der neuen, handlichen Broschüre, die ab Juni bei der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH und in allen Touristeninfos erhältlich ist, wurden die schönsten Touren im Landkreis übersichtlich zusammengefasst. Zwischen der kürzesten Variante – der „Ettenberg-Runde“ mit 10,7 Kilometer Länge und 508 Höhenmetern – und der anspruchsvollsten Tour - „Rund um den Göll“ mit 53,2 Kilometern und 1.975 Höhenmetern – liegen 23 weitere Routen. Alle spiegeln die gesamte Bandbreite des Berchtesgadener Landes wieder: den zahmeren Norden, der reserviert ist für alle Bergradler, die es genussvoll mögen. Und den schrofferen Süden, wo die Wege an steilen Felswänden vorbeiziehen und Hochtouren wie zur „Gotzenalm“ erst ab Ende Juni befahrbar sind.

Gut vorbereitet auf Tour
Die Mountainbikebroschüre fürs Berchtesgadener Land soll dem Radler eine erste grobe Übersicht bieten. Weitere Informationen und alle Detailplanungen sind bequem über die Homepage www.berchtesgadener-land.com abrufbar. Hier steht auch eine interaktive Regionskarte zur Verfügung und alle Tourendaten können kostenlos auf GPS’s Geräte geladen werden. An den jeweiligen Ausgangspunkten der 25 Bikerouten werden außerdem Tafeln mit Streckenprofil und Streckenlänge, sowie Verhaltensregeln im Nationalpark und im Wald aufgestellt. „Langfristig planen wir einen umfangreichen und übergreifenden Bikeführer für das Berchtesgadener Land und den Chiemgau“, erklärt Tourismuschef Stefan Köhl, der weiß: Radfahren liegt im Trend, egal ob mit dem Mountainbike, dem Rennrad, dem Trekkingbike oder dem Elektrorad. Deshalb ist das Berchtesgadener Land auch Deutschlands erste Movelo-Region.

Einmal dabei sein: Der BGL-Radmarathon
Einer der ganz großen Höhepunkte im Sportkalender des Landkreises ist der BGL-Radmarathon, zu dem sich alljährlich an die 2.000 Biker vor der Alten Saline in Bad Reichenhall versammeln und der ganze Landkreis auf Radfahren programmiert ist. Zur Wahl stehen zwei verschiedene Distanzen: die lange Strecke führt über 201 Kilometer und 3.840 Höhenmeter, die „kurze“ über 107 Kilometer und 2.000 Höhenmeter. Es geht über Berg und Tal, über Pässe und Flachetappen - immer vor der herrlichen Kulisse der Alpen- und Voralpenlandschaft. Für alle, die sich ganz der Vorbereitung auf den 5. Berchtesgadener Land Radmarathon am Sonntag den 13. Juni 2010 widmen möchten, gibt es ein spezielles Pauschalangebot. Für den Preis ab 139 beinhaltet es zwei Übernachtungen mit Frühstück im Reichenhaller Hotel „Vier Jahreszeiten“, das Nenngeld für den Radmarathon und eine Brotzeit im Gasthof Bürgerbräu. Mehr zur Radmarathonpauschale unter „Angebote“ auf der www.berchtesgadener–land.com

Nationalpark Berchtesgaden
Hand in Hand für Mensch und Tier

Schon bald wird Moritz wieder auf Wanderschaft gehen. Und dabei vielleicht sogar die Dachstein-Region verlassen, vorbei am Hochkogel, irgendwie unter der Tauernauto-bahn hindurch, über die Teufelshörner, am Steinernen Meer vorbei, am Königssee entlang. Und nach rund 40 Kilometern und einem österreichisch-deutschen Grenz-übergang trollt der 8-jährige Braunbär, der auf der Suche nach einem Weibchen ist, dann womöglich durch den Nationalpark Berchtesgaden.

Deutschlands einziger hochalpiner Nationalpark ist gerüstet für den Fall der Felle. „Ein Normalbär könnte bei uns durchaus seinen Platz finden und sich als Wildtier in der heimischen Fauna etablieren“, sagt Ulrich Brendel, der als Beauftragter für Große Beutegreifer in Bayern auf Wölfe, Luchse und eben Meister Petz spezialisiert ist. Von letzterem gibt es zur Zeit eher Trauriges zu berichten: „Die Braunbär-Population in Österreich ist in den vergangenen Jahren vermutlich wegen illegaler Abschüsse stark geschrumpft.“ Von den ursprünglich bis zu 35 dort lebenden Tieren sind laut World Wildlife Fund (WWF) nur noch zwei Männchen übrig geblieben. Einer davon ist Moritz.

Wenn Moritz den Weg in den Nationalpark findet, ist er in dem 210 Quadratkilometer großen Naturparadies in prominenter Gesellschaft: Zahlreiche seltene Tiere und Pflanzen genießen im Reich des majestätischen Watzmann-Massivs einen ganz besonderen Schutz. Wer sich hier auf das 230 Kilometer lange Wanderwegenetz begibt, sieht unterwegs Enziane und Edelweiß blühen, Gämsen an steilen Hängen grasen und Murmeltiere über die Almen flitzen. Hunderte der possierlichen Tiere tummeln sich mittlerweile im Nationalpark, in dem auch fünf Paare des imposanten Steinadlers eine Zuflucht gefunden haben. Mit den weiteren sechs Paaren, die im unmittelbar angrenzenden Gebiet leben, überwachen Brendel und sein Team ein Viertel des gesamten deutschen Bestandes.

Schon vor über zehn Jahren startete im Nationalpark ein bis dahin einzigartiges Projekt, um den „König der Lüfte“ zu retten. „Wir haben Methoden entwickelt, um den negativen Einfluss menschlicher Störungen im Brutgeschäft der Adler zu minimieren und so die Nachwuchsrate zu steigern“, so der Biologe. Naturschützer und Natur¬nutzer arbeiten Hand in Hand für dieses Ziel: Gleitschirm- und Drachenflieger sowie Hubschrauberpiloten informieren sich in der Brutzeit auf den Websites des National-parks über aktuelle Flugverbotzonen und machen einen weiten Bogen um die Horste. Eine simple und zugleich effektive Maßnahme, die mittlerweile in ganz Bayern mithilft, die „Geburtenrate“ zu sichern.

Mit ein bisschen Glück sieht man die stattlichen Vögel im Himmel über dem Nationalpark kreisen. Und wer ihnen einen virtuellen Besuch abstatten möchte, kann die Steinadler auch gerne aus der Nähe betrachten: Installierte Kameras senden einzigartige Live-Bilder aus dem Horst und vom Futterplatz direkt in die Nationalpark-Infostelle Hintersee.

Dass sich der Nationalpark nicht nur um den Lebensraum bedrohter Tierarten, sondern auch um den des Menschen sorgt, zeigt das engagierte Erforschen des Klimawandels. Seit Anfang der 1990er Jahre liefert die Wetterstation am Watzmann¬haus aktuelle Daten aus luftiger Höhe, die bis vor kurzem noch vor Ort abgelesen wurden – was im Winter so manchem Forscher erstmal eine mühsame Skitour bescherte. Mittlerweile funkt die hochmoderne Station ihre Aufzeichnungen auto¬matisch ins Tal. Zudem liefern weitere Stationen am Blaueisgletscher und am Hinterberghorn mehrmals täglich ihre Daten. „Aus den Messergebnissen ziehen wir Rückschlüsse über den Klimawandel und dessen Auswirkungen in der Region“, erklärt Brendel. Insbesondere die alpine Vegetation reagiere bereits auf die Erderwärmung.

Neben dem wichtigen Beitrag zur Klimaforschung leisten die Wetterdaten aus dem Nationalpark aber noch viel mehr: Das dichte Netzt an Messstationen vereinfacht die Beurteilung der Lawinensituation im Berchtesgadener Land enorm. Und der nächste Winter kommt bestimmt. Und mit ihm die Tourengeher, die ihre Routen durch die unberührte Natur mit größtmöglicher Sicherheit planen können.

Alpine Pearls
Sanfte Mobilität in Bad Reichenhall und Berchtesgaden

Bad Reichenhall und Berchtesgaden - Perlen der Alpen

Zukunftsfähige Konzepte für den Fremdenverkehr, Förderung eines nachhaltigen Tourismus, sanfte Mobilität im Alpenraum – all diese Philosophien werden in Bad Reichenhall und Berchtesgaden vor dem Hintergrund von „Urlaubsgenuss mit Mobilitätsgarantie“ groß geschrieben. Die beiden Aushängeschilder einer der beliebtesten Urlaubsregionen Deutschlands - des Berchtesgadener Landes - zählen zu den ALPINE PEARLS. Damit sind beide Orte Teil eines Netzwerkes sanft-mobiler „Perlen“ im gesamten Alpenraum und bilden zusammen mit 15 weiteren Destinationen eine starke touristische Marke für umweltfreundliche Mobilität.

Das Berchtesgadener Land verzeichnet jährlich rund 3,54 Mio. Übernachtungen, die Zahl der Tagesgäste liegt etwa doppelt so hoch. Postkartenmotive wie Königssee, Watzmann, Alte Saline oder die Ramsauer Kirche schmücken Bilderkalender rund um den Globus. Ganz im Zeichen der ALPINE PEARLS kommt der sanften Mobilität in den Orten Bad Reichenhall und Berchtesgaden eine bedeutende Rolle zu. So verkehren auf dem Königssee (übrigens einer der saubersten Seen Deutschlands mit Trinkwasserqualität!) ausschließlich umweltfreundliche Elektroboote, die jährlich rund 500.000 Gäste zur Halbinsel St. Bartholomä befördern. Auch ein weiteres weltbekanntes Ausflugsziel hoch über den Dächern von Berchtesgaden ist nur mit einer Individualbuslinie erreichbar - wenn man nicht eine mehrstündige Wanderung zu Fuß auf sich nehmen möchte. Vom Kehlsteinhaus in rund 1800 Metern Höhe eröffnet sich ein grandioser Weitblick über das gesamte Berchtesgadener und Salzburger Land.

Hoch hinaus geht es auch mit der Predigtstuhlbahn. Die älteste im Original erhaltene Großkabinenseilbahn der Welt bringt die Gäste in nur acht Minuten auf den rund 1600 Meter hohen „Hausberg“ von Bad Reichenhall. Sechs Millionen Fahrgäste haben die beiden rotweißen Gondeln seit 1928 befördert. Bei Familien besonders beliebt ist auch die Obersalzbergbahn in Berchtesgaden. Hier geht es in nur zwölf Minuten Fahrt hinauf auf die Bergstation in 1020 Metern Höhe. Im Winter ist die vier Kilometer lange Schlittenfahrt auf der Naturrodelbahn hinunter nach Berchtesgaden ein Spaß für die ganze Familie. Ein besonderes Erlebnis ist auch die Fahrt mit der Jennerbahn. Hier treffen sich im Winter die Brettlfans zu flotten Abfahrten und Pistengaudi hoch über dem Königssee. Ein heißer Wintertipp ist das Skigebiet Rossfeld. Hier locken Flutlichtskilauf und Après Ski unter dem Berchtesgadener Sternenhimmel. Vom Schnee geht es direkt ins Solebad und in die Sauna. Die Watzmann Therme in Berchtesgaden ist ein moderner Wohlfühl-Tempel mit Erholungsgarantie – der ideale Ausklang eines ereignisreichen Tages. Und der Winter hat im Berchtesgadener Land noch mehr zu bieten: von der romantischen Kutschfahrt bis zum rasanten Rennen im Bob, von den Entdeckungsreisen im Salzbergwerk und in der Alten Saline bis hin zum erholsamen Schneeschuhwandern und Eisstockschießen.

Der Jenner ist mit 1874 Metern das höchstgelegene Eintrittstor in den Nationalpark Berchtesgaden - übrigens der einzige Alpennationalpark Deutschlands! Auf einer Fläche von 210 Quadratkilometern eröffnet sich Genusswanderern und Bergsteigern ein vielseitiges Wanderwegenetz. Die Naturerlebnisse im Nationalpark ergänzt seit August 2006 der neue AlpenRanger - eine Art „akustischer Begleiter“ im handlichen PDA-Format. Im Sommer 2006 konnte im Nationalpark Berchtesgaden eine weitere Idee zum sanften Tourismus verwirklicht werden: Der „Alm-Erlebnisbus“ bringt Wanderer als einzige Buslinie im Nationalpark Berchtesgaden bequem zu den Almen im Klausbachtal. Ein weiteres deutsch-österreichisches Projekt ist der „WatzmannExpress“: Mit dieser Busverbindung können Fahrgäste stündlich zwischen Salzburg und Berchtesgaden pendeln - ein attraktives Angebot, das von Einheimischen und Gästen sehr gut angenommen wird. Seit Mitte Juni 2006 verbindet darüber hinaus die neue S-Bahn Linie „Berchtesgaden-Bad Reichenhall-Salzburg“ den Landkreis mit dem Nachbarland.

Als neues, innovatives Tourismuskonzept zielt „movelo“ speziell auf die Bedürfnisse von Radfahrern ab. An mehreren Verleihstationen im Berchtesgadener Land - unter anderem bei der Watzmann Therme in Berchtesgaden sowie bei der Rupertus Therme in Bad Reichenhall - stehen Gästen und Einheimischen die neuartigen Elektroräder zur Verfügung. Ein nahezu geräuschloser Elektromotor unterstützt auf Knopfdruck die natürliche Tretbewegung: So können auch steile Anstiege und Bergtouren mühelos bewältigt werden. Auf hervorragend ausgebauten Radwegen abseits der Hauptstraßen steht Radfahrern eine Vielzahl an gut beschilderten Routen zur Auswahl, die man natürlich auch auf konventionellen Rädern erkunden kann. Insgesamt 500 Radkilometer und 14 regionale Radwege bieten im Berchtesgadener Land immer wieder neue Eindrücke und Ziele, die Rundkurse können vielseitig miteinander kombiniert werden.

Und damit nicht genug: Nach ausführlichen Tests wurde im Dezember 2006 „GiPSy“ offiziell vorgestellt – als erster elektronischer Wanderführer für Bergsteiger, Wanderer und Radfahrer, die schon vor der Anreise am PC zuhause oder nach der Anreise gemeinsam mit dem Gastgeber individuelle Routen auswählen wollen. Auch „klassische“ Bestseller wie die Tour zum Watzmannhaus im Nationalpark Berchtesgaden können auf das GPS-Gerät aufgespielt werden. Mit dem Ausdruck der Lieblings-Tour steht dann - erstmals in den europäischen Alpen – eine höchst persönliche Wanderkarte zur Verfügung, die zusätzliche Sicherheit gibt und z.B. auch über bewirtschaftete Almhütten unterwegs informiert. Aktuell stehen 33 Geräte für insgesamt rund 350 Kilometer Wanderwege kostenlos zur Verfügung. Bester Zugang am Bildschirm zu Hause: Vom Internetportal der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH (www.berchtesgadener-land.com) kann nach Erkundung des Geländes die Wunschtour herunter geladen werden („Tourenplaner-interaktiv“). Zusätzlich abrufbar sind Infos wie z.B. die Beschaffenheit des Weges oder die gewünschte Geh-Zeit, der Startpunkt (z.B. in Hotel-Nähe) bzw. die Länge in Kilometern. Eine Klemm-Schiene ermöglicht auch die Montage auf Lenkern von Fahrrädern.

Neu ist auch die interaktive Regionskarte unter www.berchtesgadener-land.com. Hier können sich Gäste am heimischen PC über Ihren Urlaub im Berchtesgadener Land informieren: von der Anreise mit der Deutschen Bahn über die sanfte Mobilität vor Ort mit dem ÖPNV bis hin zur Wahl einer Unterkunft und Planung der Urlaubsaktivitäten. Die Regionskarte mit über 2.500 „Points of Interest“ (POIs) wurde im Rahmen des EU-Förderprojekts Alps Mobility II entwickelt und Ende 2006 offiziell vorgestellt.

Mit der Eröffnung des neuen „Kurmittelhaus der Moderne“ hat in Bad Reichenhall eine neue Ära im internationalen Gesundheitstourismus begonnen. Das ehemals staatlich-städtische Kurmittelhaus schafft den Sprung in die neue Zeit, in der Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit mehr denn je zu den erstrebenswerten Zielen unserer Gesellschaft gehören. Die Fußgängerzone der beliebten Einkaufsmeile von Bad Reichenhall wurde im Jahr 2005 einem „Facelifting“ unterzogen und erstrahlt seitdem in neuem Glanz. Das Staatsbad Bad Reichenhall verfügt als einzige deutsche Kurstadt über ein eigenes Philharmonisches Orchester, das seine Gäste ganzjährig mit einem ständig wechselnden Programm erfreut. Dank des alpinen Charakters sowie der natürlichen Heilmittel Salz und Sole wurde Bad Reichenhall als erster „Alpine Wellness“- Ort Deutschlands ausgezeichnet, darüber hinaus durfte sich die Kurstadt 2001 über das Prädikat „Alpenstadt des Jahres“ freuen. Auch die 2005 eröffnete Rupertus Therme trägt als modernes Spa- und Fitness-Resort dazu bei, dass Bad Reichenhall seinen Gästen ein vielseitiges Angebot präsentieren kann.

Nicht zuletzt bietet die Berchtesgadener Land Tourismus GmbH (BGLT) umweltfreundliche Pauschalangebote an. Unter dem Motto „Mobil mit der Bahn – Ferien von Anfang an“ organisiert die BGLT einen kompletten Urlaub für die Gäste der Region - von der Anreise mit der Bahn über die Unterbringung und Programmgestaltung bis hin zur Heimreise. Fünf Übernachtungen, An- und Abreise mit der Bahn, der Transfer vom Bahnhof zum Hotel und zurück, ein RVO-Bus-Pass sowie eine Einfahrt in das Salzbergwerk Berchtesgaden.

Von der ältesten Kunsteisbahn der Welt bis zum ersten Skitourenpark Europas
Auf den Spuren großer Wintersport-Stars durchs Berchtesgadener Land

Sie liegt abgeschieden: In 1200 Meter Höhe oberhalb von Berchtesgaden schmiegt sich die Kaderschmiede des Wintersports an den Dürreckberg. Ins Zentrum rückt die die CJD Christophorus-Schule, wenn es Absolventen wieder ganz nach oben geschafft haben. Wie in der vergangenen Saison die Weltmeisterinnen Kathrin Hölzl und Maria Riesch (Riesenslalom und Slalom), der Rodelweltmeister Felix Loch oder die Snowboard-Weltcupsiegerin Amelie Kober. Doch als Urlauber bleibt man relati unbehelligt davon, dass im Berchtesgadener Land die Stars von morgen trainieren - und genießt neben der beschaulichen Atmosphäre die hervorragenden Möglichkeiten, die sich im südöstlichsten Zipfel Deutschlands nicht nur auf Pisten und Loipen bieten.

Wie wär’s zum Beispiel mal mit einem Rodelabenteuer auf den Spuren von Georg Hackl, dem weltweit erfolgreichsten Rennrodler, der aus der Christophorus-Schmiede stammt und heute Teil des Trainerteams der Deutschen Nationalmannschaft ist? Im Dezember können sich Gäste für sieben Euro mit bzw. neun Euro (ohne Gästekarte) Rennschlitten und Helm ausleihen - und dann mit bis zu 50 Stundenkilometern durch den Eiskanal am Königssee rauschen. Auch wenn man nicht von ganz oben startet, sondern dort, wo die jüngsten Nachwuchssportler in die Bahn steigen, bekommt man ein Gefühl für die Herausforderung, der sich die Profis in der ältesten Kunsteisbahn der Welt stellen. Immerhin gilt die Streck unter internationalen Spitzenfahrern noch heute als eine der technisch anspruchsvollsten

Während man beim Rodeln in der Rinne selbst die Ideallinie finden muss, lenkt im Rennbob-Taxi ein erfahrener Pilot. Die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 130 Kilometern pr Stunde. Dabei beginnt das Abenteuer, das nur für Wagemutige ohne Rückenprobleme zu empfehlen ist, eher gemächlich. Anders als im offiziellen Rennzirkus üblich wird auf den fliegenden Start verzichtet. Die Gäste können in Ruhe Platz nehmen. Der Viererbob wird angeschoben und nimmt langsam Fahrt auf. Doch schon Sekunden später passiert ma legendäre Kurven wie „Schlangengrube“, „Turbodrom“ und „Echowand“, die auc Spitzensportlern noch Respekt einflößen. Etwa eine Minute beziehungsweise 1240 Meter später ist das Ziel erreicht und man hat enorme Fliehkräfte überstanden, die mit bis zu sechs G beziehungsweise dem sechsfachen des eigenen Körpergewichts an Erdbeschleunigung wirken. Unten angekommen spürt man jeden Muskel und das Glücksgefühl, das die gewaltige Adrenalinausschüttung mit sich bringt. Der rasante Ritt kostet 85 Euro, Termine gibt’s ab 25. Oktober bis Mitte Januar.

Wer’s lieber urig und idyllisch mag, hat im Berchtesgadener Land die Auswahl zwischen zwölf Naturrodelbahnen. Die längste schlängelt sich von der Kührointalm über 6,3 Kilometer zu Tal. Im Angesicht des Watzmann wandert man zunächst gut anderthalb Stunden zum Startpunkt - für die Brotzeit heißen Tee und Schokolade einpacken, bevor die rasante Schlittenpartie beginnt. Nur für Geübte zu empfehlen ist das Rodelabenteuer am Hirscheck, denn die Strecke hat es wirklich in sich. Oben wartet die Berggaststätte Hirschkaser zum Aufwärmen. Wer möchte, spart sich den Aufstieg und nimmt die Sesselbahn. Entspanntes Rodeln auch mit kleinen Kindern ist unter anderem am Hintersee möglich. Oder wie wär’s zur Abwechslung mal mit einem Rodel-Wettbewerb? Der Gasthof Vorderbrand in Schönau am Königssee hat seine Hausstrecke mit Lichtschranke und exakter Zeitmessung ausgerüstet, traditionelle Hornschlitten können vor Ort ausgeliehen werden.

Wer dagegen die Einsamkeit der Bergwelt genießen möchte, kann auf Schneeschuhen durchs unberührte Gelände streifen. Oder gleich mit Tourenskiern aufbrechen und sich für die Mühen des Aufstiegs mit genialen Tiefschneeabfahrten belohnen. Und dabei vielleich Toni Palzer treffen, den Vize-Europameister im Skibergsteigen (Vertical Race). Weil das Berchtesgadener Land mit dem Nationalpark als absolutes Traumrevier für Tourengeher gil und dieser Sport in den vergangenen Jahren zunehmend populär geworden ist, wurde hier der erste Skitourenpark Europas eröffnet: Immer dienstags, freitags und samstags lehren geprüfte Ski- und Bergführer das Kleine 1 x 1 des Skibergsteigens. Der Kurs dauert vier Stunden, führt über einen Rundparcours und vermittelt in Theorie und Praxis die nötigen Grundkenntnisse für die Herausforderungen im Gelände.

Während die Tourengeher am späten Nachmittag wieder zuhause ankommen, können Langläufer den Winter im Berchtesgadener Land bis in die späteren Abendstunden genießen. Im Langlaufzentrum Aschauerweiher drehen Ambitionierte noch bei Flutlicht ihre Runden - und überlegen sich zwischendurch, welche der insgesamt 100 Loipenkilometer sie am nächsten Tag unter die Latten nehmen. Das Hochplateau Scharitzkehl gilt als besonders schneesicher, die „Gmoa Arena“ als anspruchsvoll und Ausflüge im Rupertiwinkel versprechen die besten Aussichten auf die Gipfelwelt der Berchtesgadener Alpen.

Für jeden das Richtige haben auch die fünf Skigebiete des Berchtesgadener Landes zu bieten. Als Berg für Könner ist der Jenner am Königssee bekannt und bietet Schneesicherheit bis ins Tal, während etwa das Skigebiet Gutshof am Obersalzberg preiswerten Skispaß für Familien garantiert. Seit den Alpinen Skiweltmeisterschaften 2009 ist der Götschen ein Begriff: Denn in dem Bischofswiesener Skigebiet probte einst Riesenslalom-Weltmeisterin Kathrin Hölzl ihre ersten Schwünge. Schon im Alter von drei Jahren sauste sie mit ihrem Vater über die Pisten, später wechselte sie in die Christophorus-Schule, die Kaderschmiede am Berg.

In Europas erstem Skitourenpark lernen
Einsteiger das kleine 1 x 1 des Skibergsteigens

Die Routen im Nationalpark Berchtesgaden bieten Anfängern
und Fortgeschrittenen Naturerlebnisse der Extraklasse

In Berchtesgaden können Einsteiger das kleine 1 x 1 des Skibergsteigens lernen. In vier Stunden vermitteln geprüfte Berg- und Skiführer den Gästen im neu eröffneten Skitourenpark die Grundlagen des Tourengehens. „Die Gefahren im Gelände sind nicht zu unterschätzen“, so Michael Grassl, der Vorsitzende des Verbands der deutschen Bergführer. Auf seine Initiative wurde der „1. Salewa Skitourenparks Berchtesgaden“ realisiert und im Dezember 2008 eröffnet. Weil sich Skibergsteigen vom Abenteuer für erfahrene Individualisten zunehmend zum Breitensport entwickelt, sei es enorm wichtig, entsprechende Schulungsangebote bereitzustellen, so der Experte.

Vor den Toren des Nationalparks Berchtesgaden, der zu den attraktivsten Skitourengebieten des Alpenraums gehört, werden Einsteiger fit gemacht für die Herausforderungen am Berg. An den acht Stationen des Rundparcours lernen sie, wie man die Felle richtig aufzieht, was beim Aufstieg und beim Richtungswechsel in steilem Gelände zu beachten ist und wie sie sicher wieder durch den Tiefschnee ins Tal abfahren. Breiten Raum in Theorie und Praxis nimmt auch das Thema Sicherheit ein: Die Interpretation des Lawinenlageberichts wird ebenso geübt wie der Umgang mit dem Lawinenpiepser und die Suche beziehungsweise Bergung von Verschütteten. In einem künstlichen Lawinenfeld müssen die Teilnehmer so etwa mit Piepsern ausgestattete Dummypuppen finden und aus dem Schnee befreien. Wichtiger Bestandteil des Kurses ist zudem das Kapitel „umweltfreundliches Skibergsteigen“. „Wenn man in die unberührte Natur vordringt, muss man sensibilisiert sein und automatisch einen Bogen um Junganpflanzungen und Wildeinstände machen“, betont Grassl.

Wer mit dem Touren-Training beginnen möchte, sollte mindestens über eine durchschnittliche Kondition verfügen und problemlos mittelschwere Pisten meistern. Nach Absolvierung des Parcours bietet sich ein Plausch mit den Berg- und Skiführern an, die eine Menge geeigneter Einsteigertouren kennen. Wie wär’s zum Beispiel mal mit dem Hirscheck, dem mit 1400 Metern höchsten Punkt des Familienskigebiets Hochschwarzeck? Durch einsame Wälder und Wiesen führt der Weg 750 Höhenmeter hinauf zum Gipfel, wo neben der Brotzeit im Gasthaus Hirschkaser der Sonnenstuhl lockt und der Blick über die Ramsauer Bergwelt schweift. Im oberen Teil fährt man über die präparierte Piste ab, der untere Teil ist so flach, dass auch Touren-Neulinge im Tiefschnee nicht an ihre Grenzen stoßen. Als „Genusstour mit Aussicht“ gilt zudem die Rossfeld-Route, die an der Mautstelle Nord der Rossfeld-Höhenstraße in Oberau (Berchtesgaden) beginnt. 400 Höhenmeter sind es bis zum Gipfel, der für seine phantastische Aussicht weit übers Salzburger Land bekannt ist. Abfahren können Einsteiger entlang der Piste – und wenn’s gar nicht anders geht, auch auf der Piste.

Das schönste am Skibergsteigen ist auch für alte Hasen wie Manfred Grassl noch immer das unvergleichliche Naturerlebnis inmitten der einsamen Bergwelt, die er wie seine Westentasche kennt. Zu den Highlights für eingefleischte Tourengeher zählt der Hohe Göll (2522 Meter) im Nationalpark Berchtesgaden – eine anspruchsvolle Frühjahrstour, die nur bei lawinensicherem Schnee möglich ist und bei der 1400 Höhenmeter durch schwieriges Gelände zu absolvieren sind. Als absolute Top-Tour in den Ostalpen gilt die Große Reibn (große Runde), auf der man auf 40 Kilometern die Berchtesgadener Bergwelt durchstreift und dabei 3300 Höhenmeter bewältigt. Zwei bis drei Tage müssen für den Ausflug einkalkuliert werden, der vom Jenner (1874 Meter) über den Schneibstein (2276 Meter) und den Hohen Rossfelder (1750 Meter) hinunter nach Schönau am Königssee führt. Übernachten kann man im Stahlhaus und im Kärlingerhaus am Funtensee, dem kältesten Ort Deutschlands.

Meist bis Ende April herrschen in Berchtesgadener Land optimale Bedingungen zum Tourengehen. „Das Klima ist hier in den Ostalpen kontinentaler als in den Westalpen und aufgrund der Gebirgsketten, die das Berchtesgadener Land nach Süden hin begrenzen, hat auch der Föhn kaum eine Chance“, erklärt Michael Grassl.

Quelle: Berchtesgadener Land Tourismus GmbH

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